Kategorie Stricken lernen
Pullunder stricken für Anfänger: Kostenlose Anleitung
Diese kostenlose Anleitung für Anfänger zeigt Schritt für Schritt, wie du einen geraden Pullunder strickst – einfach erklärt und garantiert machbar.
Ein Pullunder ist ein ärmelloses Oberteil, das wie ein Pullover einen Ausschnitt am Hals hat, aber komplett ohne Ärmel gearbeitet wird – er wird meist über einem Hemd oder einer Bluse getragen. Diese gerade Pullunder stricken Anleitung kostenlos für Anfänger richtet sich genau an alle, die zum ersten Mal ein eigenes Strickstück von der ersten Masche bis zum fertigen Teil anfertigen möchten. Weil ein gerader Pullunder ohne komplizierte Ärmeleinsätze auskommt und meist aus einfachen rechteckigen Teilen besteht, gilt er als eines der dankbarsten Einstiegsprojekte überhaupt.
Was ist ein Pullunder – und warum eignet er sich für den Einstieg?
Der Begriff „Pullunder" setzt sich aus „Pullover" und „unten" zusammen und beschreibt ein Kleidungsstück, das wie eine Weste getragen wird, aber gestrickt statt geschneidert ist. Er hat einen Ausschnitt – meist rund, V-förmig oder als Bündchen – und lässt die Arme komplett frei. Genau das macht ihn für Anfänger so attraktiv: Es entfallen die Ärmel, die beim klassischen Pullover für viele Einsteiger die größte Herausforderung darstellen, weil sie passgenau eingesetzt oder in Runden gestrickt werden müssen.
Ein gerader Pullunder besteht im Kern aus zwei einfachen Rechtecken – einem Vorder- und einem Rückenteil – die am Ende zusammengenäht werden. Es gibt keine Taillenformung, keine komplizierten Zunahmen und keine Rundungen, die berechnet werden müssten. Wer schon einmal einen Schal gestrickt hat, verfügt bereits über alle Grundkenntnisse, die für dieses Projekt nötig sind.
Gleichzeitig ist ein Pullunder ein Kleidungsstück, das sich das ganze Jahr über tragen lässt: im Winter über einem langärmligen Hemd, im Frühjahr und Sommer aus leichtem Garn auch direkt auf der Haut. Diese Vielseitigkeit macht ihn zu einem lohnenden ersten Projekt, dessen Ergebnis man tatsächlich im Alltag nutzt.
Material und Werkzeug: Das brauchst du zum Start
Bevor die erste Masche entsteht, sollte die Grundausstattung stimmen. Für ein erstes Strickprojekt eignet sich ein mittelstarkes Garn am besten, da sich damit gleichmäßige Maschen leichter erarbeiten lassen als mit sehr feiner oder sehr grober Wolle.
- Garn: Ein Garn der Stärke „Aran" oder „dick" (oft mit 4 bis 6 auf der Banderole gekennzeichnet) verzeiht kleine Unregelmäßigkeiten und lässt das Werk schneller wachsen.
- Nadeln: Die passende Nadelstärke steht auf der Garnbanderole, meist zwischen 4 und 6 mm für mittleres Garn. Für Anfänger empfehlen sich gerade Stricknadeln oder eine kurze Rundstricknadel, die sich auch wie gerade Nadeln nutzen lässt.
- Maschenmarkierer: Kleine Ringe, die auf die Nadel gesteckt werden, um wichtige Stellen wie den Beginn einer Ausschnittformung zu markieren.
- Vernähnadel (Wollnadel): Eine große, stumpfe Nadel mit großem Öhr zum Zusammennähen der Teile und Vernähen der Fäden.
- Maßband und Schere gehören ebenfalls zur Grundausstattung.
- Reihenzähler: Optional, aber praktisch, um bei geraden Streckenabschnitten nicht die Übersicht zu verlieren.
Wer unsicher ist, welche Garnmenge benötigt wird, kann sich an der Angabe auf der Bandenrolle orientieren: Für einen einfachen Pullunder in Erwachsenengröße werden je nach Garnstärke meist zwischen 300 und 500 Gramm Wolle benötigt.
Die Maschenprobe: Der wichtigste Schritt vor dem Start
Die Maschenprobe ist ein kleines Probestück, das zeigt, wie viele Maschen und Reihen auf 10 x 10 Zentimeter mit dem gewählten Garn und den gewählten Nadeln entstehen. Sie ist keine lästige Pflichtübung, sondern entscheidet darüber, ob der fertige Pullunder am Ende wirklich passt.
Um sie anzufertigen, schlägt man etwa 25 Maschen an, strickt rund 15 Zentimeter in glatt rechts (siehe nächster Abschnitt) und legt das Stück flach hin, ohne es zu ziehen oder zu dehnen. Anschließend zählt man mit dem Maßband, wie viele Maschen und Reihen auf eine Strecke von 10 Zentimetern fallen.
Mit diesem Wert lässt sich die benötigte Maschenanzahl für die gewünschte Breite berechnen. Ein einfaches Beispiel: Ergibt die Maschenprobe 18 Maschen auf 10 Zentimeter und soll das Rückenteil 50 Zentimeter breit werden, rechnet man 18 ÷ 10 × 50 = 90 Maschen. Für die Passform empfiehlt es sich, den halben Brustumfang plus etwa 4 bis 8 Zentimeter Bewegungsfreiheit als Zielbreite pro Teil anzusetzen.
Wer die Maschenprobe überspringt, riskiert, dass der fertige Pullunder deutlich zu eng oder zu weit ausfällt – gerade bei einem geraden Schnitt ohne Formgebung fällt das besonders auf.
Grundtechniken, die jeder Anfänger kennen sollte
Für dieses Projekt reichen wenige Grundtechniken aus, die sich mit etwas Übung schnell einprägen.
- Maschen anschlagen: Der erste Schritt, bei dem die Ausgangsreihe der Maschen auf die Nadel gebracht wird. Für Anfänger eignet sich der elastische Anschlag, der später ein sauberes Bündchen ermöglicht.
- Rechte Masche: Die Grundmasche, bei der der Faden von hinten durch die Masche gezogen wird. Wiederholt man sie in jeder Reihe, entsteht kraus rechts – eine strukturierte, dickere Fläche.
- Linke Masche: Die Gegenmasche zur rechten Masche. Wechselt man Reihe für Reihe zwischen rechten Maschen (Hinreihe) und linken Maschen (Rückreihe), entsteht glatt rechts – die klassische, glatte Strickfläche, die für den Hauptteil eines Pullunders meist verwendet wird.
- Bündchenmuster (Rippenmuster): Ein Wechsel aus rechten und linken Maschen innerhalb derselben Reihe, etwa zwei rechts, zwei links. Es entsteht ein elastisches Muster, das sich für Bund am Saum, Ausschnitt und Armausschnitt eignet.
- Abketten: Die Technik, mit der die letzte Reihe eines Strickstücks so abgeschlossen wird, dass sich die Maschen nicht mehr öffnen können.
Wer diese fünf Techniken sicher beherrscht, hat bereits das gesamte Handwerkszeug für einen geraden Pullunder zusammen.
Schritt für Schritt: Rücken- und Vorderteil stricken
Der eigentliche Strickprozess lässt sich in klar getrennte Etappen unterteilen, die sich für Rücken- und Vorderteil fast identisch wiederholen.
- Die berechnete Maschenanzahl anschlagen und rund 5 bis 7 Zentimeter im Bündchenmuster stricken – das ergibt einen stabilen, nicht ausleiernden Saum.
- Auf glatt rechts wechseln und geradeaus weiterstricken, bis das Teil die gewünschte Länge bis zur Armausschnitthöhe erreicht hat (meist gemessen von der Achsel abwärts, etwa 35 bis 45 Zentimeter je nach Größe).
- Für einfache, gerade Armausschnitte einfach ohne weitere Formung bis zur Schulterhöhe weiterstricken; wer eine leicht eingezogene Form möchte, kettet an beiden Seiten zu Beginn der Armausschnitthöhe wenige Maschen ab.
- Für das Rückenteil wird bis zur vollen Schulterhöhe glatt weitergestrickt und dann in einem Zug abgekettet.
- Für das Vorderteil werden die Maschen auf halber Ausschnitthöhe in der Mitte geteilt, um links und rechts getrennt bis zur Schulter zu stricken – das ergibt den Raum für den Halsausschnitt.
Wer die Maße vorher an einem gut sitzenden Kleidungsstück abgenommen hat, kann während des Strickens regelmäßig zwischenmessen und bei Bedarf anpassen. Genau dieser einfache, geradlinige Aufbau ist es, der einen Pullover stricken für Anfänger Anleitung so viel komplizierter macht als die entsprechende Version für einen Pullunder ohne Ärmel.
Ausschnitt und Armausschnitte richtig gestalten
Der Ausschnitt ist der Teil, an dem sich ein selbstgestrickter Pullunder optisch am meisten von einem gekauften unterscheiden kann – deshalb lohnt sich hier besondere Sorgfalt.
Für einen runden Ausschnitt werden die mittleren Maschen des Vorderteils auf halber Ausschnitthöhe abgekettet, während links und rechts davon in mehreren Schritten weitere Maschen am Rand abnehmen, bis die Schulterbreite erreicht ist. Für einen V-Ausschnitt wird stattdessen von der Mitte aus in regelmäßigen Abständen jeweils eine Masche pro Seite abgenommen, sodass sich eine gleichmäßige Schräge bildet.
Beim Armausschnitt reicht für einen wirklich einfachen, geraden Pullunder oft schon der Verzicht auf jede Formung – die Naht verläuft dann als gerade Linie von der Hüfte bis zur Schulter. Wer eine natürlichere Rundung möchte, kettet zu Beginn der Armausschnitthöhe zwei bis drei Maschen ab und nimmt anschließend über wenige Reihen einzelne Maschen ab, bis die restliche Breite der Schulterlinie entspricht.
Wichtig ist, dass Vorder- und Rückenteil an den Armausschnitten und Schultern die gleiche Maschenzahl aufweisen, damit sie beim Zusammennähen exakt aufeinandertreffen. Ein kurzer Abgleich der beiden Teile vor dem Vernähen erspart spätere Enttäuschungen.
Teile zusammennähen und den Pullunder fertigstellen
Sind Vorder- und Rückenteil fertig gestrickt, folgt der letzte große Schritt: das Zusammenfügen zum fertigen Kleidungsstück.
- Schulternähte: Werden mit dem Matratzenstich vernäht – einer nahezu unsichtbaren Nahttechnik, bei der der Faden abwechselnd durch die Randmaschen beider Teile gezogen wird.
- Seitennähte: Werden auf dieselbe Weise von unten bis zum Beginn des Armausschnitts geschlossen; darüber bleibt die Öffnung für den Arm frei.
- Ausschnittkante: Am fertig zusammengenähten Halsausschnitt werden entlang des Randes neue Maschen aufgenommen und einige Reihen im Bündchenmuster gestrickt, bevor abgekettet wird. Das verhindert, dass sich der Ausschnitt später ausleiert.
- Armausschnittkanten: Erhalten auf die gleiche Weise ein schmales Bündchen, das dem Rand Stabilität gibt und ein Einrollen der Maschen verhindert.
Zum Abschluss werden alle losen Fadenenden mit der Wollnadel sorgfältig auf der Innenseite vernäht. Ein leichtes Feuchtblocken – das vorsichtige Anfeuchten und plane Trocknen des fertigen Stücks – lässt Maschenbild und Passform noch gleichmäßiger wirken.
Sommerpulli-Variante: luftig stricken für warme Tage
Eine Anleitung zum Sommerpulli stricken für Anfänger folgt im Grunde denselben Schritten wie die winterliche Version, unterscheidet sich aber vor allem bei der Garnwahl und der Musterführung. Statt Wolle kommen für die warme Jahreszeit Baumwolle, Leinen oder Mischgarne aus Baumwolle und Viskose zum Einsatz, die kühler auf der Haut liegen und Feuchtigkeit besser aufnehmen.
Weil Baumwollgarne weniger elastisch sind als Wolle, lohnt es sich, das Bündchen am Saum etwas straffer zu stricken, damit es nicht ausleiert. Für einen luftigeren Look eignen sich außerdem einfache Lochmuster oder ein lockeres Ajourmuster, bei dem regelmäßig Umschläge und Maschen zusammengestrickt werden – das ergibt kleine, gleichmäßige Löcher, die für Durchlüftung sorgen und optisch leichter wirken als eine durchgehend geschlossene Fläche.
Auch die Länge lässt sich anpassen: Ein knapperer Schnitt bis zur Hüfte wirkt sommerlicher als ein langer Pullunder und benötigt zudem weniger Garn. Wer möchte, kombiniert einen etwas weiteren Rundhalsausschnitt mit kurzem Bündchen – das lässt das Stück luftig und leicht wirken, ohne von der Grundkonstruktion des geraden Pullunders abzuweichen.
Im Ergebnis lässt sich damit dieselbe Grundanleitung, die sonst für einen wärmenden Wintermodell dient, mit wenigen Anpassungen in ein sommerliches Kleidungsstück verwandeln – ein weiterer Grund, warum sich das Erlernen des geraden Schnitts als Einstiegsprojekt lohnt.
Alternative: Pullover häkeln statt stricken
Wer statt zu Stricknadeln lieber zur Häkelnadel greift, findet ebenfalls eine passende Anleitung, um einen Pullover häkeln für Anfänger zu lernen. Häkeln unterscheidet sich grundlegend vom Stricken: Statt mit zwei Nadeln und mehreren Maschen gleichzeitig zu arbeiten, wird beim Häkeln jede Masche einzeln mit einer Häkelnadel abgeschlossen, bevor die nächste entsteht.
Die wichtigsten Grundmaschen dafür sind die Luftmasche, mit der die Anfangskette entsteht, die feste Masche für ein dichtes, stabiles Maschenbild und das Stäbchen, das schneller wächst und ein lockereres Gewebe ergibt. Aus diesen drei Maschenarten lassen sich bereits einfache rechteckige Teile häkeln, die sich – ganz ähnlich wie beim Stricken – zu einem Pullunder oder Pullover zusammensetzen lassen.
Ein beliebter Einstieg ist die Kombination mehrerer gehäkelter Quadrate oder Streifen, die anschließend zusammengefügt werden – so entsteht ein Kleidungsstück, ohne dass durchgängig geformt gestrickt werden muss. Gehäkelte Maschen sind in der Regel dichter und etwas schwerer als gestrickte, was sich besonders für kühlere Übergangsjacken oder strukturierte Muster eignet.
Wer bereits Erfahrung mit einfachen Häkeltechniken hat, kann die hier beschriebene Grundkonstruktion aus zwei Rechtecken plus Ausschnittformung fast eins zu eins auf das Häkeln übertragen und so mit vertrauten Handgriffen ein eigenes Oberteil anfertigen.
Häufige Fehler vermeiden und Tipps für den Einstieg
Die meisten Anfängerfehler beim Stricken eines Pullunders lassen sich mit etwas Vorbereitung vermeiden.
- Maschenprobe überspringen: Führt am häufigsten zu einem Kleidungsstück, das nicht passt. Sie kostet nur wenige Minuten, erspart aber stundenlanges Auftrennen.
- Zu feines Garn für den ersten Versuch: Dünne Garne erfordern mehr Maschen, mehr Zeit und mehr Präzision. Ein mittelstarkes Garn ist für den ersten Pullunder deutlich anfängerfreundlicher.
- Ungleichmäßige Spannung: Wechselnd feste und lockere Maschen entstehen meist durch wechselnden Druck auf das Garn. Regelmäßiges, entspanntes Stricken in kurzen Sitzungen hilft, eine gleichmäßige Handschrift zu entwickeln.
- Reihen nicht mitzählen: Führt dazu, dass Vorder- und Rückenteil am Ende unterschiedlich lang sind. Ein Reihenzähler oder eine kurze Strichliste auf Papier schafft hier Klarheit.
- Zu wenig Garn kaufen: Es lohnt sich, lieber ein Knäuel mehr desselben Farbbades zu kaufen, da spätere Nachkäufe farblich abweichen können.
Wer diese Stolperfallen kennt, kann sein erstes Projekt entspannter angehen und muss nicht bei jedem kleinen Unterschied im Maschenbild an der eigenen Technik zweifeln – kleine Unregelmäßigkeiten gehören zu jedem ersten Strickstück dazu.
Häufig gestellte Fragen
Wie lange dauert es, einen Pullunder zu stricken?
Für Anfänger dauert ein einfacher, gerader Pullunder je nach Größe und verfügbarer Zeit meist zwischen zwei und sechs Wochen bei regelmäßigem Stricken über mehrere Abende pro Woche. Mit dickerem Garn und wenigen Musterwechseln geht es deutlich schneller als mit feinem Garn oder aufwendigen Mustern.
Welche Wollstärke ist für Anfänger am besten geeignet?
Eine mittlere bis dicke Garnstärke, etwa im Bereich „Aran" mit einer empfohlenen Nadelstärke von 4 bis 6 Millimetern, eignet sich für den Einstieg am besten. Sie ist einfacher zu handhaben als feines Garn und lässt das Strickstück zudem sichtbar schneller wachsen.
Kann ich einen Pullunder auch ohne Rundstricknadel stricken?
Ja, ein gerader Pullunder wird typischerweise in flachen Reihen hin und her gestrickt, wofür gewöhnliche gerade Stricknadeln völlig ausreichen. Eine Rundstricknadel wird lediglich benötigt, wenn man wahlweise in Runden statt in Reihen arbeiten möchte.
Wie berechne ich die richtige Größe für meinen Pullunder?
Die Größe ergibt sich aus der eigenen Maschenprobe und dem gewünschten Brustumfang zuzüglich einiger Zentimeter Bewegungsfreiheit. Aus der Anzahl Maschen pro 10 Zentimeter lässt sich so berechnen, wie viele Maschen für die geplante Breite des Vorder- und Rückenteils angeschlagen werden müssen.
Ist ein Pullunder schwieriger zu stricken als ein Pullover?
Nein, im Gegenteil: Ein Pullunder gilt als einfacher, weil die Ärmel komplett entfallen und dadurch weder eingesetzt noch in Runden gestrickt werden müssen. Genau deshalb eignet er sich besser als klassischer Pullover für ein erstes Strickprojekt.
Welche Garne eignen sich für einen Sommerpullunder?
Für die warme Jahreszeit eignen sich Baumwolle, Leinen oder Mischgarne aus Baumwolle und Viskose besonders gut, da sie leicht sind und Feuchtigkeit gut aufnehmen. Sie liegen kühler auf der Haut als reine Wolle und lassen sich gut mit luftigen Lochmustern kombinieren.
Fazit
Ein gerader Pullunder ist eines der zugänglichsten Strickprojekte für den Einstieg, weil er ohne Ärmel, ohne komplizierte Formgebung und mit nur wenigen Grundtechniken auskommt. Wer Maschenprobe, Materialwahl und die grundlegenden Schritte vom Anschlagen bis zum Abketten einmal verstanden hat, kann dieselbe Konstruktion später problemlos für weitere Projekte abwandeln – ob als wärmender Wintermodell, luftige Sommervariante oder sogar als gehäkeltes Pendant. Der wichtigste Rat für den Anfang bleibt dabei: lieber ein etwas dickeres Garn und eine ruhige, gleichmäßige Handbewegung wählen als sich mit zu feinem Material und zu hohem Anspruch selbst zu bremsen.
Über den Artikel
- Autor
- Miriam Vogel Autor bei taeglichinformiert.de
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- Kategorie
- Stricken lernen