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Smokey Eyes mit Bildern: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Diese Smokey Eyes Anleitung mit Bildern zeigt Schritt für Schritt, welche Produkte, Pinsel und Reihenfolge für einen perfekten Verlauf sorgen.

Smokey Eyes mit Bildern: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Eine Smokey Eyes Anleitung mit Bildern Schritt für Schritt funktioniert am besten, wenn du den Look nicht als einen einzigen Schminkschritt betrachtest, sondern als eine Abfolge von fünf bis sieben klar getrennten Etappen, die aufeinander aufbauen. Wer die Reihenfolge kennt und bei jedem Schritt genau weiß, wie das Ergebnis aussehen soll, kann den verrauchten Lidschatten-Effekt auch ohne Vorerfahrung nachschminken. Die folgenden Abschnitte zeigen dir jede Etappe im Detail, damit du dich beim Nachschminken jederzeit orientieren kannst.

Schritt 1 bis 3: Die Basis für den Verlauf legen

Bevor die eigentliche Farbe aufs Lid kommt, braucht jede saubere Smokey-Eyes-Technik eine Grundlage. Trage zuerst einen dünnen Concealer oder eine Lidschatten-Base auf das gesamte bewegliche Lid auf – das sorgt dafür, dass die Farben später nicht in Fältchen verlaufen und länger halten. Puder die Base mit einem losen, transparenten Puder leicht ab, bevor du weiterarbeitest.

Im zweiten Schritt kommt die hellste Farbe deiner Palette zum Einsatz, meist ein warmes Champagner oder ein zartes Beige. Sie wird mit einem breiten, flachen Pinsel über das gesamte Lid bis knapp unter die Augenbraue getupft und dient als Leinwand für alle weiteren Töne.

Im dritten Schritt folgt eine mittlere Übergangsfarbe, oft ein warmes Braun oder ein gedämpftes Taupe. Sie wandert in die Lidfalte und wird dort mit kreisenden Bewegungen verblendet, bis kein harter Rand mehr sichtbar ist. Auf einem Bild würde man an dieser Stelle bereits einen weichen Farbverlauf ohne scharfe Kanten erkennen.

Schritt 4 bis 6: Die dunkle Farbe auftragen und verblenden

Jetzt beginnt das Herzstück jeder Schritt für Schritt Smokey Eyes Anleitung: der eigentliche Rauch-Effekt. Trage die dunkelste Farbe – Schwarz, tiefes Grau oder Dunkelbraun – mit einem kleineren, dichten Pinsel direkt am Wimpernkranz auf und ziehe sie in einer schmalen Linie leicht nach außen und oben.

Im fünften Schritt verblendest du diese dunkle Linie sofort mit einem sauberen Verblendpinsel nach oben in Richtung der Lidfalte. Wichtig ist, dass du in kleinen, kreisenden Bewegungen arbeitest statt zu ziehen – so entsteht der typische weiche Übergang statt eines sichtbaren Farbstreifens.

Im sechsten Schritt wiederholst du das Auftragen und Verblenden schichtweise, bis die Intensität am äußeren Augenwinkel am stärksten ist und Richtung Naseninneres sanft ausläuft. Genau dieser V-förmige Verlauf – außen dunkel, innen hell – ist das optische Erkennungszeichen echter Smokey Eyes.

Schritt 7 und 8: Unteres Lid und Wasserlinie

Ein Smokey Eye, der nur oben geschminkt ist, wirkt schnell unfertig. Im siebten Schritt trägst du mit einem schmalen Pinsel etwas von der dunklen Farbe auch unter das Auge auf, entlang der unteren Wimpernreihe, und verblendest sie leicht nach außen.

Danach folgt die Wasserlinie: Ein dunkler Kajalstift entlang der unteren Wasserlinie schließt die Lücke zwischen oberem und unterem Lidschatten und lässt das Auge insgesamt tiefer und ausdrucksvoller wirken. Wer es dezenter mag, verwendet hier statt Schwarz einen dunkelbraunen Kajal, was den Look weicher und alltagstauglicher macht.

  • Schmaler Pinsel oder Wattestäbchen für saubere Übergänge am unteren Lid
  • Wasserfester Kajal, damit die Linie über den Tag hält
  • Ein trockenes Wattestäbchen zur Korrektur kleiner Ausrutscher direkt danach

Smokey Eyes Anleitung für Anfänger: typische Fehler vermeiden

Gerade bei den ersten Versuchen entstehen fast immer dieselben Probleme. Wer sie kennt, kann sie von Anfang an umgehen und spart sich mehrfaches Nachkorrigieren.

  • Zu wenig Verblenden: Harte Kanten entstehen fast immer, weil zu früh zur nächsten Farbe gewechselt wird. Jede Schicht braucht ihre eigene Verblend-Runde.
  • Zu viel Farbe auf einmal: Dunkle Pigmente lassen sich leichter aufbauen als entfernen. Lieber dünn auftragen und wiederholen.
  • Falsche Pinselgröße: Ein zu großer Pinsel für die dunkle Linie macht den Look unkontrolliert. Ein kleiner, fester Pinsel gibt mehr Präzision.
  • Fehlender Übergang zum unteren Lid: Ohne die Verbindung nach unten wirkt der Smokey Eye unsymmetrisch.

Ein Tipp aus der Praxis: Ein Blatt Papier oder ein Löffel unter dem Auge fängt herunterfallenden Puder auf, sodass am Ende keine dunklen Krümel im Gesicht landen.

Der letzte Schliff: Wimpern, Highlighter und Kontrolle

Nach dem Verblenden folgt der Feinschliff, der aus einer soliden Farbanwendung einen fertigen Look macht. Trage Mascara in mehreren dünnen Schichten auf, statt einmal dick aufzutragen – das vermeidet Klümpchen und verstärkt die Wirkung der dunklen Augenpartie zusätzlich.

Ein kleiner Punkt Highlighter im inneren Augenwinkel und unter der Augenbraue lässt das Auge größer und wacher wirken und setzt einen bewussten Kontrast zum dunklen Lid. Überschüssiger Lidschatten, der sich unter dem Auge abgesetzt hat, wird jetzt mit einem trockenen Wattestäbchen entfernt.

Zum Abschluss lohnt sich ein Blick in einen größeren Spiegel bei Tageslicht, weil Badezimmerlicht Verläufe oft anders zeigt als natürliches Licht. Erst wenn beide Augen im direkten Vergleich symmetrisch wirken, ist die Anleitung Schritt für Schritt zum Smokey Eyes Schminken vollständig umgesetzt.

Fazit

Ein überzeugender Smokey Eye entsteht nicht durch eine einzelne Bewegung, sondern durch das saubere Abarbeiten mehrerer kleiner Schritte: Basis legen, Farben von hell nach dunkel aufbauen, konsequent verblenden, unteres Lid und Wasserlinie nicht vergessen und am Ende mit Wimperntusche und Highlighter abrunden. Wer diese Reihenfolge einmal verinnerlicht hat, kann den Look mit der Zeit variieren und an unterschiedliche Anlässe anpassen, ohne jedes Mal wieder bei null anzufangen.

Über den Artikel

Autor
Sabine Neumann Autor bei taeglichinformiert.de
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Kategorie
Schönheit und Styling